Ebersberger Geländelauf

Ergebnisliste des 3.Ebersberger Geländelauf


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Trainingslager 2010 in Pisek (Tschechien)


Trainingsplan

Anreise: Donnerstag, 01.04.2010

Freitag Samstag Sonntag Montag
Sprint Hoch Speer Diskus
Weit Hürden Frei Kugel

Abreise: Dienstag, 06.04.2010


Wochenbericht

Jedes Jahr lädt Miss Sophie ihre vier besten Freunde ein, um ihren 90. Geburtstag zu feiern. Der FC Bayern ist jedes Jahr der Favorit auf die deutsche Fußballmeisterschaft. Und die LG90 fährt jedes Jahr nach Senigallia ins Trainingslager...Same procedure as every year also? Diesmal nicht. Um genau zu sein, war alles anders...
Wir schlugen unsere Zelte in Pisek auf. In Südböhmen/Tschechien 100km südlich von Prag fanden wir eine Speisekarte vor, die kaum zu toppen war und wohnten direkt neben dem Sportplatz. Das Stadion war bestens ausgerüstet und wurde teilweise noch extra für uns vorbereitet. Einzig der Strand und das Meer fehlten. Aber auch an den Teilnhemern hat sich einiges geändert. Silvan, Jakob und Philipp wurden schmerzlich vermisst. Dafür fuhren zum ersten mal seit kanpp sechs Jahren wieder Mädels mit und komplettierten die, mittlerweile obligatorsiche, Anzahl von 13 Mitfahrern.


Donnerstag 01.04.2010

Damit die Verwirrung dann auch komplett war, wurde dieses Jahr in Ebersberg gestartet. Um 7:51 Uhr fuhr die S-Bahn nach München los. Am Hauptbahnhof stiegen wir um in den ALEX und machten uns auf gen Norden. Zwischen schlafen und kartln wurde Marcus in den April geschickt. Als Lea berichtete, dass Laura sich über Luisa übergab, war es um Marcus geschehen und der April erwischte ihn eiskalt. In Plzen fand man glücklicherweise einen McDonalds und über Racize kam man am Nachmittag in Pisek an.
Im Hotel bezogen die Jungs ihre Zimmer. Ein Raum, Zwei Betten, Fernseher und Bad. Passt! Doch dies Jahr ist ja einiges anders. Die Mädels zogen in die Suite des Hotels ein. Wohnbereich mit Couch und Riesenfernseher, Schlafzimmer und Jacuzzi statt Dusche. So gut wohnte bisher noch nie jemand. Nicht einmal die Trainer. Anschließend gabs die Platzbegehung (Die Kugelstoßanlage wurde extra für uns vorbereitet) und der Speiseplan durfte von den Trainern für die Woche festgelegt werden. Es ist also alles auf uns zugeschnitten worden, eben alles ganz anders als sonst.


Freitag 02.04.2010

Da das Hotel direkt neben dem Stadion liegt, konnte man es ruhig angehen lassen in der Früh. Entspannt wurde gefrühstückt und von 10:00 Uhr bis kurz vor 13:00 Uhr machte man sich an die erste Trainingseinheit.
Zwar war für die nächsten Tage gutes Wetter angesagt, trotzdem wollten wir es nicht darauf ankommen lassen, bei kälteren Temperaturen, Verletzungen beim Sprint zu riskieren. Deshalb begannen wir das Trainingslager bei warmen 16° mit Sprinttraining. Mit Starts, Laufschule und Therabandübungen beschäftigten wir uns die ersten drei Trainingsstunden. Wie es die Ironie des Schicksals aber wollte, verletzte sich Philipp beim letzten geplanten Sprint. Wahrscheinlich ein Muskelfaserriss, beendete das Trainingslager für ihn schon sehr früh.
Also erstmal Mittagspause. Pasta in Käsesauce, lecker! Nach kurzer Pause wurden alle schon wieder aktiv. Es wurde Frisbee auf dem Beachplatz gespielt. Was sich zu der Freizeitbeschäftigung des Trainingslagers mauserte. Anschließend wurde in den Sand gesprungen. Und beim Einsatz der Videocam wurden Weitsprünge analysiert und am Ende gute Sprünge auf Band aufgenommen.


Samstag 03.04.2010

Wenn man ins Stadion einläuft und weiß, Hochsprung wird auf einer Matte trainiert , die tagszuvor extra für uns aufgebaut wurde, dann fühlt man sich gleich viel wichtiger. Dann will man natürlich alles geben und hoch hinaus kommen. Mit Serienfotos, Videocam und Wetten wer höher kommt, kitzelten wir uns gegenseitig und steigerten uns immer weiter, dass wir am Ende doch tatsächlich zu spät zum Mittagessen erschienen.
Stürzt man beim Hürdenlauf, zerlegt es einen wie in keiner anderen Sportart. Doch wer den nötigen Mut und die Entschlossenheit mitbringt braucht keine Angst zu haben. Und da die Athleten genug Selbstbewusstsein mitbrachten, war erst nach über drei Stunden Schluss mit dem Hürdentraining. Ob nun Duelle wer schneller ist oder der Kampf mit den Hürden, selten sah man so eine Begeisterung beim Hürdentraining wie an diesem Nachmittag. Jeder zwang sich noch mal schneller zu werden, die Hürde noch besser zu überqueren, noch mal an die Grenze zu gehen. So konnten wir auf ein erfolgreiches Hürdentraining zurückblicken und es blieb nur der Sturz von Marcus als negativer Aspekt. Da hätte er mal schneller sein müssen!


Sonntag 04.04.2010

"Müssen wir am Ostersonntag in die Kirche gehen?" Zur Verteidigung, Luisa ist das erste mal mitgefahren, aber diese Frage hatte doch überrascht. Natürlich waren wir nicht in der Kirche. Abgesehen davon, dass keiner von uns den tschechischen Pfarrer verstanden hätte, mussten wir uns ja auf die Saison vorbereiten und machten Speer.
Doch irgendwas gutes muss der Ostersonntag mit sich bringen. So hatte es der Osterhase doch tatsächlich bis Pisek geschafft, für jeden Ostereier versteckt und auch die Trainer konnten sich auf die Suche nach Ostergeschenken machen. Am Nachmittag war dann frei gegeben worden. Nur heißt Freizeit bei uns, Sport bis zum Umfallen, wortwörtlich. Drei Stunden auf dem Beachplatz Frisbee und Rugby, also sprinten, springen und raufen.


Montag 05.04.2010

Da wir leider nicht jeden Tag schönes Wetter haben konnten wurde unser letzter Trainingstag ziemlich zäh. Diskuswurf und Kugelstoß standen noch auf dem Programm. Aber auch da haben alle beispielhaft mitgezogen und so konnte wir am Ende erschöpft aber zufrieden auf eine gute Woche zurückblicken.
Einmal Fußball ging aber noch. Eine Stunde wurde noch mal alles gegeben. Es ging rauf und runter, zwar vielen die Tore relativ einseitig aber bis zum Schluss hat es noch mal allen Spaß gemacht. Da waren wir dann schon im Begriff zu gehen, uns auf das Abendessen zu stürzen, da wurde es noch mal ernst. In einem unglücklichen Zweikampf mit Dennis, bekam Felix einen Schlag auf die Wade. Das Bein schmerzte und wurde dick, so dick, dass wir vorsichtshalber einen Arzt aufsuchten. Der verabreichte eine schmerzstillende Spritze und diagnostizierte zum Glück nur einen ordentlichen Bluterguß.
Am Abend wurden wir noch von Roman, unserem Ansprechpartner vor Ort, eingeladen uns in das hoteleigene Restaurant zu setzen und das Trainingslager ausklingen zu lassen. Erleichtert, dass Felix nicht mehr passiert ist, spielten wir Skip-Bo (Kartenlegespiel), Stadt-Land-Fluss, und ein selbstgemachtes Activity bis dann wirklich alle müde sein mussten.


Dienstag 06.04.2010

Der Abreisetag war dann aber so wie jedes Jahr. Jeder packte sein Lunchpaket ein, schulterte den Rucksack und griff nach seiner Tasche. In Plzen schwälgte man in Erinnerungen als man schon mal in die Fotos des Trainingslager schaute und die Zugfahrt verbrachte man mit Kartenspiele.
Kaum in München angekommen ging es schon wieder weiter und eh man sich versah waren wir auch schon wieder in Ebersberg. Mit müden Körpern schleppte man sich noch zu den Autos aber Pisek, und da waren sich alle einig, ist für nächstes Jahr auf jeden Fall eine Option.

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